Fast 500.000 Tonnen weniger Treibhausgase!

Das Recycling von Aluminiumverpackungen entwickelt sich weiterhin auf sehr hohem Niveau.

Düsseldorf, 18. Januar 2017 – Das Recycling von Aluminiumverpackungen entwickelt sich weiterhin auf sehr hohem Niveau. Für die im Jahr 2015 im deutschen Markt genutzten 108.900 Tonnen Aluminiumverpackungen wurde nach aktuellen Informationen der GVM Gesellschaft für Verpackungsmarktfor-schung mbH, Mainz die stoffliche Verwertung leicht auf 94.800 Tonnen (2014: 94.600 t) gesteigert. Dies entspricht einer Recyclingrate von 87 Prozent.

„Hohe Recyclingraten sind neben Materialeffizienz und perfektem Produkt-schutz ein wichtiger Beitrag zur Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung“, kommentierte Hans-Jürgen Schmidt, Geschäftsführer der DAVR Deutsche Aluminium Verpackung Recycling GmbH, Grevenbroich, die Werte der GVM. „Gebrauchte Aluminiumverpackungen werden über moderne Trenn-technologien effizient verwertet. Der Beitrag zum Klimaschutz kann sich sehen lassen. Basierend auf den jetzt erreichten Verwertungsmengen betragen die jährlichen Einsparungen von Treibhausgasen fast 500.000 Tonnen soge-nannter CO2-Äquivalente.“

„Die stoffliche Verwertung von Aluminiumverpackungen in Deutschland hat ein Niveau erreicht, dass europaweit – wenn nicht gar weltweit – Vorbildcharakter hat.“ sagt Christian Wellner, Geschäftsführendes Präsidialmitglied des GDA - Gesamtverband der Aluminiumindustrie, Düsseldorf. „Dabei nimmt das Recycling von Aluminiumverpackungen neben dem Beitrag zum Klimaschutz auch bei der Rohstoffversorgung aus volkswirtschaftlicher Sicht einen wichti-gen Platz ein.“

Die GVM ermittelt jährlich das Aufkommen und die Verwertung von Verpa-ckungsabfällen in Deutschland - auch im Auftrag des Umweltbundesamtes, Berlin. Die Verwertungsmengen der verschiedenen dualen Systeme sowie die Rückführung gebrauchter Verpackungen über sonstige Organisationen und Erfassungswege werden berücksichtigt.

 

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